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gr_mx2008

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Montag, 23. Oktober 2017, 11:29

Mazda MX-5 Trophy 2017 - Endstand

Die Mazda MX-5 Trophy 2017 ist erfolgreich über die Bühne gegangen und die Sieger stehen fest!

Erst aber ein paar Zahlen zur Saison 2017 (in Klammer die Zahlen aus 2016):
  • 8 Rallyes (6)
  • 57 Teams (31)
  • 100 Nennungen (57)

Also eine gewaltige Steigerung bei den Teilnehmerzahlen!
Und Mazda hat wieder kräftig geholfen. Zum einen mit Zuschüssen zu den Nenngebühren. MX-5 Teams zahlen bei den ausgwählten Rallyes maximal € 150,- und den Rest aufs volle Nenngeld übernimmt Mazda Austria. Und zum anderen mit Medienarbeit - so konnten wir dieses Jahr einige Gewinnspiele machen und auch Teilnehmer aus dem Forum kamen da in den Genuss einer kostenlosen Teilnahme, eines kostenlosen Leihautos für 1 Woche und der Übernahme der Hotelkosten.

Neu war auch, dass bereits einige Veranstalter gekommen sind und in der Trophy dabei sein wollten.

Darüber hinaus sind wir mit den MX-5en super in der Oldtimerszene angekommen. Zu Beginn noch ein wenig von der Seite angesehen sind wir heute mitten drin in der Szene und bei einigen Veranstaltungen werden die MX-5 Teams auch in der Gesamtwertung geführt und bei den Ergebnissen kommt kräftiger Applaus aus der Oldie-Szene. Viele erkennen jetzt an Hand des Beispiels der MX-5 Trophy, dass Nachwuchsarbeit wichtig ist und bieten plötzlich Schulungen und Trainings an. Das war in den Jahren davor überhaupt nicht so. Egal wer und egal mit wlechem Auto - es gab nur "Learning by doing" und nur ganz wenige Schulungsmöglichkeiten. Das hat sich geändert und daran ist auch ein wenig die MX-5 Trophy "schuld".

Viel Zustimmung und Lob kam von Teilnehmerseite und auch das zeigt mir, dass der Weg ein richtiger ist.

Das Endergebnis der Saison 2017 - es war bei den Stockerlplätzen richtig knapp:

Die Wertung der FahrerInnen:
  1. Willy Matzke - 77,0
  2. Ernst Michalek - 74,5
  3. Uschi Riepl - 67,1 (1 dritter Platz mehr als Klaus Jonke)
  4. Klaus Jonke - 67,1
  5. John Pietersen - 61,1
  6. Herbert Corel - 46,0
  7. Harald Rosenauer - 39,8
  8. Gerhard Tuschel - 34,1
  9. Erling Thommesen - 33,0
  10. Karin Denkmayr - 30,9
  11. Reinhard Schödlbauer - 30,8
  12. Christoph Schneider - 30,3
  13. Hans Schlössl - 29,0
  14. Tomica Mozina - 25,1
  15. Manfred Holzer - 20,9


Die Wertung der BeifahrerInnen
  1. Thomas Stockmayer - 77,0
  2. Ulli Michalek - 74,5 (1 zweiter Platz mehr als Gerhard Riedl)
  3. Gerhard Riedl - 74,5
  4. Eva Rosenauer-Albustin - 47,5
  5. Doris Horeth - 44,0
  6. Sonja Tuschel - 34,1
  7. Renate Thommesen - 33,0
  8. Karl-Heinz Reumiller - 30,9
  9. Claudia Müller - 29,0
  10. Peter Schinzel - 28,6
  11. Theodora Schödlbauer - 28,6
  12. Manuel Kostelecky - 21,5
  13. Waltraud Holzer - 20,9
  14. Leonard Schödlbauer - 19,8


Herzliche Gratulation alle, die mitgemacht haben und natürlich an die Sieger!

Uschi und ich freuen uns, dass wir es wieder aufs Stockerl geschafft haben 8)

Die beste Nachricht am Ende - es wird auch 2018 wieder die Mazda MX-5 Trophy geben und Mazda Austria wird weiterhin als Sponsor dabei sein :cool: :thumbsup2:
Die Planung hat schon begonnen und ich werde die Termine für 2018 hoffentlich im November veröffentlichen können.

Und hier noch die Ergebnisse zum Download.
Grau hinterlegt sind die Teilnehmer, die nicht 3 Rallyes fuhren und damit auch nicht in der Gesamtwertung sind.
https://1000roadstodrive.com/wp-content/…hy17_171022.pdf
https://1000roadstodrive.com/wp-content/…17_endstand.pdf

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Belgarath

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Montag, 23. Oktober 2017, 12:03

Gratulation an die ersten Drei jeder Wertung!

Witzig finde ich, dass (ohne Rausfallen der Teilnehmer mit zu wenigen Teilnahmen) trotz wechselnder Zusammensetzung die Teams Riepl/Riedl und Jonke/Sproß sowohl fahrer- als auch beifahrerseitig auf dem gleichen Platz gelandet sind ;) . Bedingt witzig finde ich, dass mich wieder mal externe Einflussfaktoren einen Platz am Stockerl kosten. Und wieder ist es die Falkenstein Classic ... da habe ich noch eine Rechnung offen, hoffe also auf eine weitere Auflage 2018 (habe ich auch bei der Abschlussveranstaltung bereits deponiert).

lg,
Klaus
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gr_mx2008

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3

Montag, 23. Oktober 2017, 18:07

Ich finde das auch witzig, dass es sich so ausgegangen ist. Das kann man nicht planen. Aber schön, dass es bis zum letzten Lichtschranken spannend war!

Das Problem bei der Falkenstein Classic ist ein Problem, das leider immer wieder auftritt und Behinderungen durch den "normalen" Verkehr gibt es auch immer wieder. Wir hatten in einer Rallye in einer Schnittprüfung einen Traktor, an dem es kein Vorbeikommen gab. Das gehört leider dazu.
Praktisch kein Veranstalter reagiert auf Behinderungen durch den Alltagsverkehr, solange sie nur einzelne betreffen. Probiere mal zu Fritz Jirowsky bei einer seiner Veranstaltungen zu gehen, nachdem du durch "Fremde" behindert wurdest.
Anders sieht es häufig bei Behinderungen durch andere Teilnehmer aus. Das Problem gab es auch schon, dass wir zum Lichtschranken kommen und ein anderer Teilnehmer steht da einfach drin. Da gibt es oft "Ersatzzeiten" - zum Beispiel den Durchschnitt der anderen gleichartigen Prüfungen. Aber eben nur bei Problemen mit anderen Teilnehmern.

Schaun wir mal, ob es die Falkenstein Classic nächstes Jahr wieder gibt. Nach den Worten von Uschi und Franz Pintarich zu 99,9% nicht mehr.

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gr_mx2008

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Montag, 23. Oktober 2017, 20:06

Hier auch mein Artikel mit der Bilanz der Saison 2017
https://1000roadstodrive.com/2017/10/23/…hy-2017-bilanz/

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Montag, 23. Oktober 2017, 21:12

... dass es bis zum letzten Lichtschranken spannend war!
:thumbsup2: Wir sind ja ziemlich unspektakulär im Mittelfeld mitgefahren, aber der letzte Lichtschranken der gehört uns :bier2: :aetsch:

Belgarath

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6

Montag, 23. Oktober 2017, 22:56

Na ja, ein Gutteil beim morgendlichen GP war auf die Startnummer 39 zurückzuführen - die Startzeit und die erste Runde war davon betroffen ... hat Doris auch gemeldet, berücksichtigt wurde es erwartungsgemäß nicht. Ist ohnehin egal, mit dem Verfahrer bei der einen Schnittprüfung und meinem Aussetzer beim zweiten GP hatte ich mir gefühlt ohnehin kein Podium verdient.

Lg,
Klaus
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Sneidereij

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7

Dienstag, 24. Oktober 2017, 07:16

Sneidereijs MX-5 Trophy 2017 - oder wenn zuviel Ehrgeiz auf einen Mangel an Talent treffen


Lustig wars, nervenaufreibend und spannend sowieso. Die Ergebnisse waren leider durchwachsen - konstanter Leistungsabfall ab der 2. Rally. Die Lichtschranken und Schlauchprüfungen hatten wir am Ende halbwegs im Griff aber bei Schnittprüfungen gibts noch ziemlich Luft nach oben. :rolleyes:
Wir hatten zum Abschluss bei der Kraut & Rüben bei der Mehrheit der Schnitte zwar subjektiv lt. Schnittabelle und Stoppuhr ein wirklich sehr gutes Gefühl aber die Ergebnisse haben uns dann doch wieder überrascht. Da es bei den relevanten SPs auch fast durchgehend 4-4.5s Differenz gibt wirds wohl am Auto bzw. dem Tageskilometerzähler liegen. Entweder ich lese ihn falsch ab oder er geht einfach viel ungenauer als der vom ND.
Vielleicht wirds 2018 ja ein Ergebnis in den Top 10 :mx5:


Gratulation an die Gewinner!
Danke an alle Teilnehmer für die Sportlichkeit und Fairness und vor allem ein fettes Danke an Gerhard für die hervorragende Organisation und Hilfsbereitschaft für uns Rookies.

gr_mx2008

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8

Dienstag, 24. Oktober 2017, 09:01

...
Da es bei den relevanten SPs auch fast durchgehend 4-4.5s Differenz gibt wirds wohl am Auto bzw. dem Tageskilometerzähler liegen. Entweder ich lese ihn falsch ab oder er geht einfach viel ungenauer als der vom ND.
Vielleicht wirds 2018 ja ein Ergebnis in den Top 10 :mx5:
...


Es wird eher nicht am Auto oder am Tageskilometerzähler liegen ;)
Was fehlt, ist eine passende Korrektur - das heißt, die brauchst Schnitttabellen, die zum Fehler deines Tageskilometerzählers passen.
Ich kann dir gern eine Excel-Datei schicken, wo du die Sollstrecken und gemessene Streckenlänge und den geforderten Schnitt eingeben kannst und dir das Ding eine passende Tabelle rausspuckt.
4-5 Sekunden bei einem 50er Schnitt ist ein Fehler zwischen 50 und 70 Meter (grob geschätzt) und wenn der Messpunkt erst nach ein par Kilometer ist, kann das schon realistisch sein.
Bei der Kraut&Rüben hatten wir das Problem auch, wenn auch nicht so groß. Dieses Schnitte hatte ich natürlich nicht vorbereitet. Für die gebräuchlichen Schnitte habe ich die Tabellen mit unterschiedlichsten Abweichungen. Das siind 2 große Ordner voll mit Papier.
Mit einem Wegstreckenmesser ist das natürlich genauer zu schaffen, geht aber auch mit einer passenden Schnitttabelle.

Wir werden im nächsten Frühjahr wieder Trainings anbieten und diesmal wahrscheinlich auch für Schnittfahren. Wenn Mazda wieder mitspielt ist das dann auch kostenlos ;)


Gratulation an die Gewinner!
Danke an alle Teilnehmer für die Sportlichkeit und Fairness und vor allem ein fettes Danke an Gerhard für die hervorragende Organisation und Hilfsbereitschaft für uns Rookies.


Bitte - gern geschehen! Freut mich sehr, dass es so gut ankommt!
Das ist der feine Unterschied von MX-5 Einsteigern zu Einsteigern mit anderen Autos. Um die kümmert sich niemand und hilft auch niemand über die ersten Hürden hinweg. Die MX-5 Teams haben da einen riesen Vorteil :)
Spannend ist, dass ein paar Oldtimer-Clubs in der Zwischenzeit diesem Vorbild nachgehen und Schulungen und Trainings anbieten. Es freut mich sehr, da ein wenig bewirkt zu haben.
Vor dem Beginn der Saison 2016 haben diesselben Leute noch gesagt "Warum sollen dir den Neuen helfen? Uns hat auch niemand geholfen" - das hat sich zum Glück da und dort geändert.

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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »gr_mx2008« (25. Oktober 2017, 07:04)


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Dienstag, 24. Oktober 2017, 09:12

... dass es bis zum letzten Lichtschranken spannend war!
:thumbsup2: Wir sind ja ziemlich unspektakulär im Mittelfeld mitgefahren, aber der letzte Lichtschranken der gehört uns :bier2: :aetsch:


Es wird Erling - es wird!
Ein wenig Geduld mit dir selbst und es wird. Eure Ergebnisse wurden immer besser. Mit ein bisschen Übung (vielleicht auch Training) und weiteren Rallyes wird es noch besser.
Viele Dinge im Cockpit müssen automatisiert werden um besser werden zu können und das geht nur mit Übung.
Unsere 1. Saison mit der Corvette war ein hartes Lehrjahr, aber wir wurden nie letzte und haben uns kontinuierlich verbessert und konnten 2 Jahre später unseren ersten Staatsmeistertitel holen.
Grad in der ersten Saison haben wir praktisch jeden möglichen Fehler gemacht, aber viel daraus gelernt und unsere Methoden laufend verbessert. Wir sind aber auch heute noch nicht perfekt ;)

Bei der Kraut&Rüben haben wir uns (ich war mit Fritz Jirowsky - dem Dauersieger der heurigen Saison - unterwegs) auch böse verfahren und haben nur noch mit Not die nächste Schnittprüfung erwischt - ich sage nur 9km und nicht ganz 5 Minuten Zeit ;) Aber was es dann ausmacht ist Routine und Ruhe im Auto. Er fuhr mit viel Herz während ich alles für die Prüfung vorbereitet habe - PostIt in die Windschutzscheibe geklebt, PostIt auf meine Schnitttabelle geklebt, Uhren vorbereitet und zum exakten Zeitpunkt alles gestartet bzw. auf Null gesetzt.
Fahren ohne Probleme kann man bald, aber mit Stress und Druck umgehen, das braucht Routine und Ruhe. Gib euch Zeit.

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