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gr_mx2008

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1

Sonntag, 4. Februar 2018, 11:34

Tourenplanung ein Buch mit sieben Siegeln?

Weil oft Fragen zur Tourenplanung kamen habe ich einen Artikel zum Thema Tourenplanung verfasst und den will ich euch nicht vorenthalten

Tourenplanung ein Buch mit sieben Siegeln?
2009 begann ich mehrtägige Touren zu planen und diese natürlich auch zu fahren. In Begleitung von Freunden und Bekannten – Auto egal, aber offen.
Zu Beginn plante ich mit google-Maps und Plänen auf Papier. Der „große Denzel“ ( =Großer Alpenstraßenführer/Denzel) war auch damals schon mein Standardwerk und Pässe zu finden.

Mit den Buchplänen fuhren wir dann auch die Touren und die Pläne waren ein „Pickerlfriedhof“, damit wir sicher auch die richtigen, kurvigen Straßen treffen konnten. Das war aber eine Menge Arbeit für Uschi als Beifahrerin und sie konnte die Urlaube damit nicht so sehr genießen. Darum stellte ich um auf elektronische Navigation und die Urlaube wurden wesentlich stressfreier.

Mit diesen ersten Erfahrungen stellte ich auch die Planung um. War es erst eine Suche auf der Landkarte nach Kurven und mit wenig Ahnung, wie es da wirklich aussehen könnte, wurde es dann um einiges interessanter, genauer und planbarer.



Grobplanung
Heute benutze ich hauptsächlich meine eigene Pässe- und Tourensammlung mit den Videos, noch immer den großen Alpenstraßenführer, alpenrouten.de, dangerousroads.org, gpsies.com und google-Maps inkl. Streetview um schöne und kurvige Straßen zu finden. Es gibt einen netten Routenplaner (kurviger.de), der gute Dienste leistet. Aber auch alle Motorradseiten und Seiten von Radfahrern (z.B. quaeldich.de) sind hilfreich. Wir teilen uns immerhin Straßen mit ähnlichem Profil.


Die Sammlung auf meiner Seite

Ein paar Eckpunkte, die ich für meine Planungen berücksichtige.

  • An- bzw. Heimreise ca. 600km/Tag sind OK. Da fahre ich ohnehin auf hochwertigen Straßen (Autobahn, Schnellstraße, …), um schnell die Distanz zu überwinden. Ist zwar öd, aber kaum zu verhindern.
  • Während der Tour sind Tagesetappen mit 200km – 300km je nach Strecke in Ordnung und auch fahrbar. So kann man auch mehrere Tage fahren ohne aus dem Auto zu fallen. Wenn es über mehrere Pässe geht und die Straßen recht schmal sind, dann sind 250km eh schon viel, weil man da nicht so flott voran kommt.
  • Pausen sind in meiner Planung immer drin. Das heißt, dass ich meist schon plane, wo wir Pause machen, weil das mit einer Gruppe nicht immer leicht zu schaffen ist.
  • Die Abfahrt plane ich immer freundlich mit 9.00 Uhr ein. Die Ankunft im Hotel zwischen 16.00 und 18.00 Uhr.
  • Am 3. oder 4. Tourtag habe ich meist eine Strecke im Auge, die man auch gut abkürzen könnte. So quasi als Ruhetag. Da muss man halt auf ein paar Pässe verzichten, aber manchmal braucht es auch einen ruhigeren Tag. Interessant ist, dass ich seitdem ich es so plane, diesen „Ruhetag“ nicht gebraucht habe.
  • Zu guter Letzt plane ich, wenn möglich, für jeden Tag 3 unterschiedliche Touren. Eine Wunschtour, eine Schlechtwetter-Variante und eine Schnelltour.
    Klar – die Wunschtour beinhaltet alle gewünschten Ziele. Wenn das Wetter wirklich übel ist, muss ich nicht über die Pässe fahren und ein unnötiges Risiko eingehen. Leichter Regen bei angenehmen Temperaturen ist aber kein Grund für die Schlechtwettertour.
    Und die schnelle Tour, wenn wir auf dem schnellsten Weg zum Hotel wollen oder müssen.



Mein youtube-Kanal

Durch eine eher großzügige Zeitplanung bleibt auch immer Luft für Unvorhersehbares. So war mal ein Tunnel auf einer Tour gesperrt. 30km vor dem Ziel! Die Alternativen waren große Umwege – 2 bis 2 1/2 Stunden sollten wir dafür brauchen. Wenn dann keine Reserven in der Zeitplanung sind, kann das unangenehm werden.

Für Ideen und die Planung verwende ich mehrere Hilfsmittel:



Ich suche auch aktiv nach Sportveranstaltungen entlang der Strecke. Ein Radrennen oder eine Traktorausfahrt können einem den Tag verhageln. Manchmal findet man diese Veranstaltungen im Web, manchmal ist es auch einfach Glück. Die Tourismusbüros geben meist im Vorfeld Auskunft, wenn man höflich fragt.


Mehr dazu auf meiner Seite: https://1000roadstodrive.com/2018/02/03/tourenplanung/

Berichte von Touren, Ausfahrten und Treffen: www.1000roadstodrive.com

Sneidereij

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2

Sonntag, 4. Februar 2018, 13:34

Guter Beitrag Gerhard!

Deine Seite ist echt nett und die eine oder andere Tour im Raum Wien /NÖ bin ich auch schon abgefahren. :thumbup:

Die Suche nach der richtigen Navi software um den vorgegebenen bzw importierten routen zu folgen war eine mühsame.
Anfangs mit Google maps, recht umständlich da die Anzahl der wegpunkte stark begrenzt ist und die Route somit auf viele Etappen aufgeteilt werden muss.
Ein paar andere gratis Lösungen deren Namen ich wieder verdrängt habe waren auch großteils Schrott.

Als offline Navi hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt immer Igo in Verwendung, die versuche dort routen zu importieren waren leider nicht wirklich erfolgreich.
Navigon sollte dies ebenfalls unterstützen wollte aber auch nicht wirklich.

Schlussendlich bin ich beim alk copilot gelandet!
Damit lassen sich die importierten routen relativ problemlos abfahren und Blitzer pois gibt's dann auch. :D

gr_mx2008

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3

Sonntag, 4. Februar 2018, 13:52

Danke!!!

Mit den Navis ist es eine leidige Sache.
Jahrelang habe ich das Becker prof. 50 benutzt und war sehr zufrieden. Leider wurde die Halterung immer wieder kaputt, bis es irgendwann hieß, dass es keinen Ersatz mehr geben würde. 1 Jahr später bekam ich aber doch eine und Uschi hatte ein Navi ;)
Dann kam das Becker prof. 6LMU ins Haus. Perfekt und mit mir bekannter Bedienung. Leider starben diese Dinger immer in der Garantiezeit. Nach dem 3. Umtausch habe ich es zurückgegeben und bin auf das Garmin DriveSmart 61 LMT-D.
Damit fuhren wir letztes Jahr nach Frankreich und nach 3 oder 4 Tagen war es nur mehr im Kofferraum. Die Routenführung war das schlechteste, das ich bis jetzt erlebt hatte. Jeden Tag mindestens 3x gegen eine Einbahn oder in ein Fabriksgelände oder auf Straßen, die es gar nicht gab. Auch dieses Ding ging wieder zurück. So nebenbei dauerte die Neuberechnung nach einem Faux Pas immer mehrere Minuten. Untragbar.

Ich habe mir bei der Programmierung des Navis eine eigene Methode angeeignet, die für mich sehr gut funktioniert.
Ich setze so wenig Wegpunkte wie möglich, aber so viel, wie nötig, manuell auf dem Navi. Einfach auf Kartendarstellung, Straße gesucht und mitten drauf einen Wegpunkt. Fertig. Am Ende die Route berechnen und ab geht's.
Das hat den Vorteil, dass ich bei einer Straßensperre oder ähnlichem meist ganz einfach drum herum herum navigieren kann. Vielleicht 1 oder 2 Wegpunkte überspringen und es passt. Da ich die Wegpunkte selbst eingetragen habe, weiß ich auch, wo sie sind und kann reagieren.
Wenn ich die Punkte von einer Software erstellen lasse und übernehme fehlt mir diese Freiheit. Egal mit welcher Software - probiert habe ich viele.

Im Frühjahr werde ich die App von kurviger.de als Navi am Tablet testen. Schau ma mal, auf den ersten Blick schaut das wirklich gut aus.

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »gr_mx2008« (4. Februar 2018, 14:52)


Sneidereij

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4

Sonntag, 4. Februar 2018, 14:24

Ich zieh mir die routen zb von den von dir erwähnten Seiten, editiere sie mit dem Route Converter am computer damit start und Ziel passen, dann werden die wegpunkte mit Algorithmus ausgedünnt https://www.routeconverter.de/rework-tracks/de
Sonst bekommt man routen mit zig tausend wegpunkten... Da kackt sich das Navi oft ein bisserl an :D

Und schlussendlich mit dem route converter ins alk copilot format exportiert und aufs Smartphone kopiert.

Das hat bis jetzt wirklich gut funktioniert. :)

daHawk

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5

Sonntag, 4. Februar 2018, 14:44

Danke, sehr interessant :)

Ich möchte mir auch gern ein brauchbares Navi zulegen. Mit dem Handy Navigieren geht zwar zur Not auch, ist aber meistens nicht so toll...
Hat wer eine Empfehlung für mich ?

gr_mx2008

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6

Sonntag, 4. Februar 2018, 14:51

Ich kann leider nur ausschließen - Becker ist in Konkurs und ich weiß nicht, ob und wann die wieder auf die Beine kommen. Der Service war unbrauchbar.
Garmin ist bei mir unten durch. Wenn das Topgerät so navigiert, will ich gar nicht günstigeres probieren. Navigon = Garmin.

Alk Copilot habe ich mir gerade abgesehen - die Bewertungen sind ja nicht so toll.
Wie lange funktioniert die freie Version? Ich will das Ding schon kaufen, wenn es funktioniert.

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Sneidereij

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7

Sonntag, 4. Februar 2018, 15:24

Testzeitraum dürften 7 Tage sein
https://copilotgps.com/de/vergleich/

Will dazu sagen das ich es wirklich hauptsächlich nur wegen dem routen import gekauft habe.
Alltags Navi in der Stadt ist für mich immer noch Waze weil die Stau Meldungen auf community Basis einfach besser funktionieren als tmc

Standalone Navi Lösungen habe ich persönlich nie verwendet, nur smartphone software.
Anfangs Navigon (zu teuer) dann Igo (war immer zufrieden damit).
Jetzt eben copilot und googlemaps /Waze auch im Urlaub, eu Daten roaming sei Dank. :)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Sneidereij« (4. Februar 2018, 15:29)


Lufri

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8

Montag, 5. Februar 2018, 10:48

Ich habe schon jahrelang das Navigon am Handy und bin echt zufrieden damit. Super genaue Routenführung und Streckenplanung. Top!
LG
Fritz


--> mein MX5 (Ausfahrten, Fotos, Beschreibung, . . . )

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David_G

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9

Montag, 5. Februar 2018, 10:59

Hab ebenso das Navigon am Handy.
Bis auf die Kartendarstellung (meistens kein Unterschied erkennbar zwischen Neben- und Hauptstraßen, keine Abbiegepfeile direkt auf der Route eingezeichnet) bin ich auch Top zufrieden. Das Navigon ist einer der wenigen Navis wo man kinderleicht Routen mit massig Zwischenzielen erstellen kann und auch hinterher noch leicht editieren kann.
Hab zuerst lange TomTom probiert, aber dort kann man nur 5 Zwischenziele eingeben - also unbrauchbar. Bei der neuen Version isses noch viel schlimmer geworden. Und auch während einer Routenführung sieht man nur sehr wenig Sonderziele auf der Karte...hat mir auch nicht gefallen. Dazu ist die Sonderziel-Suche furchtbar.

Ich stell mir die Routen in Google Maps per Drag&Drop zusammen mit möglichst wenig Zwischenzielen und exportiere mir die Route dann aufs Handy oder trag die Punkte gleich manuell im Navigon ein. Zwischenziele auf jeden Fall immer NACH einer Kreuzung setzen und nicht davor, weil man ansonsten durch die Neuberechnung eventuell die Abzweigung verpasst.
Danach kontrolliere ich händisch im Navigon die gesamte Route ab ob sie wohl gleich ist wie bei Google (ist sie meistens, aber nicht immer).

Magic Nobe

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10

Montag, 5. Februar 2018, 12:29

Super geschrieben Gerhard...jo, de liebe Tourenplanung...aber dank Google Maps und Streetview wurde alles so viel einfacher als früher, das ist schon toll....

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11

Montag, 5. Februar 2018, 14:04

Leiwander Beitrag, ich habe bis jetzt immer nur Google Maps genutzt und das dann am Handy, das Problem war immer das er vom Computer aufs Handy nicht die zwischenpunkte mitnimmt, das ist schon nervtötend.

Aber ich verwends auch nur am Motorrad, da vorne in den Tankrucksack rein, mim Mazda fahr ich keine Touren, der ist das Gefährt für Spaß auf Alltagsstrecken :thumbsup:
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12

Donnerstag, 8. Februar 2018, 08:21

Der Beitrag von Gerhard ist super .... vor allem die Navigation hat fast ein eigenes Thema verdient. Ich habe auch schon einiges ausprobiert. Früher war ich immer TomTom Fan .... aber das ist mir dann mit der Zeit auch vergangen.

Da ich irgendwann die ganzen "Fertignavis" satt hatte, habe ich nun "Navigon" auf Androidbasis (das kann ich am Handy, Tablet und am Androidradio im Auto installieren) ... das finde ich derzeit relativ übersichtlich und gut.

Aber so wie Gerhard schon schrieb, gibts kein perfektes Navi ... es kommt sehr auf die Eingaben an. Auch ich verwende selbst definierte Wegpunkte bzw Zwischenziele.

gr_mx2008

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13

Donnerstag, 8. Februar 2018, 14:15

Zum Thema "Fahren in der Gruppe" mache ich noch einen Artikel.
Das Thema Navigation ist ein "Monster" ;)

Was mir auffällt ist, dass neue Navi in vielen Bereichen schlechter sind als ältere Generationen. Schlechteres Routing, längere Berechnungszeiten, unhandlichere Benutzerführung und schlechteres Kartenmaterial.

Darum tendiere ich jetzt auch eher zu einer Handy- oder Tabletlösung. Ich habe noch Bedenken wegen der Temperaturen im Sommer und in der Sonne. Aber ich denke, dass irgendein günstiges Tablet über die Klinge springen muss.

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14

Donnerstag, 8. Februar 2018, 15:00

Es wäre eine Möglichkeit das du da einfach mit einer Tablet- oder Handytasche mit durchsichtiger Frontseite arbeiten kannst, dann prallt die Sonne nicht direkt drauf und es wäre Witterungsgeschützt, Ladekabel kann man auch einfach durch eigene Öffnungen ziehen, gibts z.B. beim Louis usw. :thumbup:
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