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Feichtl

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Dienstag, 14. Februar 2012, 09:35

Informationen und rechtliches zu Fahrzeugänderungen

Da doch immer wieder spekuliert wird, was zulässig ist und was nicht, habe ich hier mal einen interessanten Link eines Ziviltechnikers mit ausführlichen Angaben zu allen möglichen Änderungen am Fahrzeug.

http://www.techcons.at/index.php/fahrzeugaenderungen

Ich würde mich freuen, wenn der Beitrag ausschließlich durch sachdienliche Links und Information ergänzt wird und von unsinnigen, den Thread unnötig belastenden, Beiträgen verschont bleibt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Feichtl« (14. Februar 2012, 09:52)


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Freitag, 25. Januar 2013, 10:00

Hier noch ein Link zu einem Zivilingeniuer, der auch relevante Informationen zur §57a "Pickerl" Überprüfung bietet.

http://www.legales-tuning.at

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Dienstag, 19. Februar 2013, 15:43

Ausführliche Informationen vom TÜV Austria:

http://www.tuev.at/start/browse/de/Webse…nginfo?pageNo=0

Interessant finde ich die Ausführung zu Bremscheiben und Stahlflexschläuchen:

"Austauschbremsscheiben mit den selben Abmessungen wie die serienmäßigen, auch gelochte und geschlitzte Bremsscheiben sowie Stahlflex-Bremsleitungen gelten als Austauschteile und sind eintragungsfrei. Ein Prüfbericht, und bei Bremsleitungen eine Einbaubestätigung, sind im Fahrzeug mitzuführen!"

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Mittwoch, 17. Juli 2013, 17:02

Bodenfreiheit NEU 2013

„…die Mindestbodenfreiheit von 11 Zentimetern unterschritten…“, eine Zeile im Mängelbericht, die in Österreich beinahe jeder kannte, der sein Auto schon einmal legal tieferlegen wollte. Bis jetzt. Denn was niemand so recht glauben wollte und was seit Jahren durch Foren und Plattformen als Gerücht geisterte, ist nun endgültig besiegelt: Die 11 Zentimeter sind Geschichte.
Der TÜV Austria konnte sich mit den zuständigen Behörden auf eine neue Mindestbodenfreiheit von 8 Zentimetern einigen, im Prinzip wurden die Kriterien übernommen, die auch in Deutschland ihre Gültigkeit haben. Man sieht: Die EU hat auch ihre Vorzüge. Vorausgesetzt, all die bisherigen Regelungen (Radfreigängigkeit etc.) werden erfüllt. Neu hingegen: die 8 cm dürfen auch bei voller Beladung nicht unterschritten werden. Nachdem von einem vollbeladenen Kofferraum aber eh hauptsächlich die Hinterachse betroffen ist und sich der tiefste Punkt des Fahrzeugs in der Gegend von Ölwanne oder Katalysator – also im vorderen Bereich – befindet, sollte das kein allzu großes Problem darstellen.
Ein Ansturm auf Prüfzentren und Landesprüfstellen ist zu erwarten, was dem Geschäft sicher auch nicht unerträglich sein wird. So oder so ist eine der mühsamsten Hürden in der Legalisierung eines tiefergelegten Autos in diesem Land nun aber endgültig Geschichte. Vor allem, weil viele Fahrzeuge neueren Baujahres schon ab Werk nur über rund 11 Zentimeter Bodenfreiheit verfügen.

Nähere Informationen unter
http://www.tuev.at/start/browse/de/Webse…aleChanged=true

Mit Dank an Georg für den Bericht!

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Donnerstag, 3. Juli 2014, 11:31

Motortuning (Kompressor, Turbo)

So, vorhin habe ich mit einem wirklich freundlichen Herrn vom TÜV Austria telefoniert und mir erklären lassen, was geht.

Eintragung mit einem vorhanden TÜV Gutachten, so wie der Alex das für sein Rotrex-Kit hat: kein Problem. Einbauen, zur LR fahren, paar Euro zahlen fertig. Warum? Weil in dem Gutachten mit Sicherheit auch die Abgasnorm, die erreicht wird, drinnen steht!

Der Knackpunkt also, warum das Zivilingenieure nicht mehr machen (können): Ohne vorhandenes Gutachten ist eine Abgasuntersuchung fällig. Das kann halt der TÜV und das scheinbar auch nur in Wien. D.h. man macht den Termin mit den Linzern, das Auto muß dann nach Wien (am Anhänger, denn fahren darf man rein rechtlich ja nicht mehr damit!), wo die Abgasuntersuchung durchgeführt wird.

Logischerweise habe ich ihn gefragt, ob man nach dem Umbau eine §57a Abgasuntersuchung (Pickerl) als Anhaltspunkt heranziehen kann. Das hat er mit einem klaren JEIN beantwortet. Geprüft wird auf die Norm (Euro 2, 3, 4, ...), die im Fahrzeugschein steht, diese muß bei der Abgasuntersuchung erreicht werden. Erreicht man schon die Werte für §57a nicht, kann man sich den Weg nach Wien gleich mal sparen.

Kosten: ~ 1.200,- Euronen. Nur die Abgasuntersuchung.

Erst danach wird der ganze Einbau und eventuelle andere Umbauten begutachtet. Auch eine Leistungsmessung wird durchgeführt. Hier gelten auch die "magischen" 30% Mehrleistung, die eintragbar sind. Für mehr Mehrleistung braucht man von Mazda Austria ein Festigkeitsgutachten der Karrosserie, Achsteile / Fahrwerk usw. Also besser vorher auf einen neutralen Prüfstand fahren und die Leistung auf die 30% hinoptimieren.

Kosten: Nochmal geschätze ~ 800,- Teuros. Summa sumarum: ~ 2.000, Euro. (das ist natürlich eine unverbindliche Schätzung, solte aber in etwa hinkommen!!!)

Im Anschluß erhält man das Gutachten zugesandt (oder evtl. sogar gleich mitgegeben). Das schickt man dann zusammen mit dem Typenschein an die LR und lässt den ganzen Kokolores eintragen. Eine Vorführung bei der LR ist nicht mehr erforderlich.

Conclusio: Motortuning ist möglich, die Kosten sind halt "etwas" höher als beim Zivilingenieur.

Ich hoffe, damit auch für Andere Klarheit geschaffen zu haben und wünsche allen viel Erfolg bei ihren Projekten!

- - -

Ein Nachsatz noch, weil ich mir darüber auch Gedanken gemacht und gefragt habe:

Natürlich kann man nach dem Umbau auf eigener Achse zum TÜV fahren, das Risiko ist halt, bei einer Verkehrskontrolle stillgelegt zu werden. Der TÜV selbst zieht keine Kennzeichen oder die Autopapiere ein (auch wenn man den Abgastest nicht besteht) und erstattet auch keine Anzeige. Im Interesse der eigenen Geldbörse sollte man sich das aber gut überlegen.

Auf blaue Kennzeichen kann man verzichten, denn auch die erlauben keine Fahrt mit einem nicht "strassenverkehrstauglichen" Kraftfahrzeug!

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